Tag 7 Hochfirst – Freiburg

Der siebte Tag könnte auch der letzte Tag werden, obwohl es noch 40 km bis Freiburg sind. Der Wetterbericht für diesen Tag war nicht sehr positiv. Es musste mit Gewittern gerechnet werden und diese Vorhersage würde sich schon bald erfüllen.

Gegen 9 Uhr nach dem Frühstück im Berggasthaus Hochfirst

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bezahle ich meine Rechnung und setze mir meinen 14 kg schweren Rucksack auf die Schultern. Nun ging es los. Der Abstieg von 1190 m auf 845 m begann.

Bei solchen Abstiegen war ich froh, dass ich meine leichten aber dennoch sehr stabilen FIZAN compact Stöcke dabei hatte. Die halfen sehr die Belastung beim Abwärtsgehen von den Knieen auf die Arme zu verteilen.

Zum Titisee waren es 3,5 km und der Weg führte meistens durch einen Wald der Schatten spendete.
Am Ufer angelangt vereinigt sich der Querweg dieses Mal mit dem Westweg und führt zum Campingplatz am westlichen Ufer.

P1030042Dort am Kiosk des Campingplatzes hole ich mir eine Cola und setze mich ein wenig ans Ufer um etwas zu entspannen. Von nun an geht es nämlich wieder bergauf Richtung Hinterzarten. Bei diesem Anstieg hörte ich das erste Donnergrollen der angekündigten Gewitter. Gottseidank sah es in der Richtung in die ich gehen musste noch einigermaßen gut aus. Aber eben nicht mehr lange.

In Hinterzarten angekommen, erwischte mich schon der erste Gewitterschauer. Ich hatte zwar Glück dass es mich wohl nur am Rande erwischte, aber man ist eben sensibilisiert und schaut, dass man zügig weiterkommt.

Über den Piketfels und die Posthaldefelsen mit schöner Aussicht kommt man nach Nessellachen.

Danach hatte ich die Wahl mich für die kürzere Strecke nach Himmelreich zu entscheiden und dort die restlichen Kilometer in die Stadt Freiburg mit der Regionalbahn zurück zu legen oder das Risiko im Gewitterregen nach Freiburg laufen zu müssen.
In Anbetracht der Situation und der sich aufbauenden Gewitterwolken entschied ich mich für die sichere und etwas kürzere Option und lief zum Bahnhof nach Himmelreich.
Dort angekommen dauerte es nicht lange bis ein Zug Richtung Freiburg kam und in wenigen Minuten war ich im Hauptbahnhof Freiburg.
Ich besorgte mir eine Fahrkarte für meine Rückfahrt nach Pforzheim und gönnte mir bis zur Abfahrt noch ein Weizenbier.

P1030061Glücklich, dem Gewitter entgangen zu sein, setzte ich mich in mein Abteil und genoss die Rückfahrt über Karlsruhe nach Pforzheim.
 

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